D-Jugend 2026 / 2027

hinten von links: Jette Thomann (Trainerin), Henrike Franzkowiak (Trainerin), Hanna Maurer (Trainerin), Henrik Schwiedeßen (Trainer)

mitte hinten von links: Hanna Amann, Pelin Bulut, Romy Hiller, Mila Rascher, Noemi Kaupp, Frida Stulz

mitte von links: Sophie Engler, Mina Kamphues, Nele Schwiedeßen, Lotta Faas, Elifsude Zencirkiran, Lina Taieb

mitte unten von links: Aiyana Schieler, Mira Wiest, Rabiya Akhmatova, Lisa Nowak, Anisha Franzkowiak, Phelina Kuri

unten von links: Mia Mark, Liliana Strel, Daniela Nagy, Lara Kraus

Alles neu bei der D-Jugend – Alles neu macht der Mai.

Die bekannte Volksweisheit entstand vermutlich ohne Gedanken an eine Handballsaison. Trotzdem passt sie ziemlich gut zur D-Jugend der SG Altdorf-Ettenheim. Ältere Spielerinnen wechseln in die nächste Altersklasse, jüngere rücken nach und aus vielen einzelnen Kindern soll möglichst schnell eine neue Mannschaft werden.

Auch auf der Trainerbank gab es Veränderungen. Dort stehen nun Henrike und Henrik, die gemeinsam die Hauptverantwortung tragen und das Trainerteam mit Hanna und Jette bilden. Zumindest die Namen lassen sich leicht merken. Für alle anderen Umstellungen braucht es vielleicht etwas länger.

Henrike ist im regionalen und überregionalen Handball alles andere als eine Unbekannte. Ihre Erfolge als Spielerin und Trainerin ergeben eine beachtliche Liste. Beste Voraussetzungen also, um die handballerische Unerfahrenheit ihres neuen Trainerkollegen auszugleichen. Der hatte den Begriff Torejagd zuvor eher mit Schlittschuhen, Schlägern und einer kleinen schwarzen Scheibe verbunden. Trotz unterschiedlicher sportlicher Vorgeschichten verfolgen beide dasselbe Ziel: Jede Spielerin soll sich persönlich und handballerisch weiterentwickeln. Gleichzeitig soll aus den vielen individuellen Fähigkeiten eine Mannschaft entstehen, die gemeinsam möglichst erfolgreich sein kann. Der Blick richtet sich dabei bewusst auf die langfristige Entwicklung. Gewonnene Spiele machen Freude. Noch wichtiger sind die Fortschritte, die jede Spielerin von Woche zu Woche erzielt.

Die erste Phase des gegenseitigen Kennenlernens dauerte erfreulich kurz. Spielerinnen und Trainer fanden schnell zusammen. Das ist bei einer Trainingsgruppe von mehr als 30 Kindern durchaus eine Aufgabe. Damit alle gemeinsam vorankommen, braucht es Freude, Energie, Aufmerksamkeit und eine gute Portion Disziplin. Diesen Schwung nahm die Mannschaft vom Start weg mit und trägt ihn bis heute durch die Vorbereitung.

Woche für Woche versammeln sich die Spielerinnen in der Halle, stellen sich neuen Übungen und arbeiten gemeinsam an ihren Fähigkeiten. Dabei wird gelaufen, gepasst, geworfen, verteidigt, geschwitzt und natürlich auch viel gelacht.

Für einige Spielerinnen standen bereits besondere Herausforderungen an. Phelina, Mila, Romy und Lina durften bei der Talentiade ihr Können zeigen. Elifsude, Mira und Lotta stellten sich beim Sichtungstraining den nächsten Aufgaben und sammelten wertvolle Erfahrungen.

Auch hohe Temperaturen konnten die Mannschaft kaum bremsen. Die Spielerinnen waren bei nahezu jeder Trainingseinheit mit großer Beteiligung dabei und arbeiteten konzentriert an ihren Zielen. Für die schweißtreibenden Leistungen gab es zwischendurch eine besonders beliebte Belohnung. Mehrfach wartete nach dem Training eine große Portion Eis. Auch Regeneration gehört schließlich zu einer professionellen Saisonvorbereitung.

Anfang Juli öffnete sich für die Mädchen noch einmal eine ganz neue Sportwelt. Auf Einladung der Offenburg Miners durften wir an einer Trainingseinheit der Jugendmannschaft teilnehmen und einen spannenden Einblick in den American Football gewinnen. Für viele war es der erste Kontakt mit dieser Sportart. Neue Regeln, ungewohnte Bewegungsabläufe und ein völlig anderes Spielverständnis machten das Probetraining zu einer besonderen Erfahrung. Statt nur zuzuschauen, konnten die Mädchen selbst aktiv mitmachen und erleben, was den Footballsport auszeichnet. Der Blick über den Tellerrand war für unsere Mannschaft eine echte Bereicherung. Andere Sportarten kennenzulernen, neue Bewegungsmuster auszuprobieren und frische Impulse mitzunehmen, gehören für uns genauso zur Entwicklung dazu wie das Training in der Halle. Das Probetraining hat allen großen Spaß gemacht und einmal mehr gezeigt, wie viel sich auch außerhalb der eigenen Sportart für die persönliche und sportliche Entwicklung mitnehmen lässt.

Die erste gemeinsame Bewährungsprobe fand auf ungewohntem Untergrund statt. Beim Beachhandball tauschten die Mädchen den Hallenboden gegen Sand und feierten direkt ihren ersten Turniererfolg. Eine kleine Schönheitskorrektur in der Ergebniswertung war zwar noch erforderlich, am Ende stand jedoch der erste Platz fest. Der Erfolg zeigte eindrucksvoll, wie schnell sich Einsatzbereitschaft, Zusammenhalt und Trainingsfleiß auszahlen können.

Kurz vor den Sommerferien folgte der erste Härtetest. Für die D1- und D2-Mädchen ging es gegen die D-Jungs aus Herbolzheim. Viel Tempo, jede Menge Körperlichkeit und ein Gegner, der unsere Mannschaft immer wieder forderte. Mit einer bunt gemischten Gruppe aus ganz frischen D-Jugendspielerinnen und bereits erfahrenen Mädels stellten sich alle mutig dieser Aufgabe. Natürlich waren die Jungs in manchen Situationen einen Schritt voraus. Umso schöner war es zu sehen, wie oft unsere Mädchen dagegenhielten, entschlossen verteidigten, Angriffe mutig zu Ende spielten und knifflige Spielsituationen eigenständig lösten. Genau für solche Erfahrungen sind Trainingsspiele da. Keine Übung in der Halle kann ersetzen, was Kinder in echten Spielsituationen lernen. Ein besonderes Lob verdienten sich dabei auch unsere beiden jungen Torhüterinnen, die erst seit wenigen Wochen beziehungsweise Monaten zwischen den Pfosten stehen und mit großem Mut überzeugten. Nach dem Abpfiff durfte der gemeinsame Besuch in der Eisdiele natürlich nicht fehlen.

Und auch die Sommerferien verliefen bei der D-Jugend etwas anders als vielleicht üblich. Ferien bedeuteten nicht ausschließlich Freibad, Sonnenliege und Nichtstun. Dreimal pro Woche bot das Trainerteam freiwillige Trainingseinheiten an und freute sich über einen beeindruckend großen Zuspruch. Das zeigt, mit wie viel Freude, Ehrgeiz und Zusammenhalt die Mädchen ihren Sport leben.

Zu Beginn stand die Volksweisheit „Alles neu macht der Mai“. Am Ende der Vorbereitung passt eine andere mindestens genauso gut: „Vor den Erfolg haben die Götter den Fleiß gesetzt.“

Genau diesen Fleiß hat die D-Jugend in den vergangenen Wochen eindrucksvoll gezeigt. Die Saison und der bevorstehende Erfolg können kommen.

Das Trainerteam Rike, Jette, Hanna und Henrik

Team-Infos

Liga

  • D1: Bezirksoberliga
  • D2: Bezirksklasse

Trainerteam

  • Henrike Franzkowiak
  • Henrik Schwiedeßen
  • Hanna Maurer
  • Jette Thomann

Trainingszeiten

  • Dienstag, 17.00-18.30 Uhr Halle St. Landolin Schule
  • Freitag, 17.00-18.30 Uhr Halle St. Landolin Schule

Jahrgänge 2015/2014

Ergebnisse & Tabellen